Delegiertenversammlung 2015

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Main-Tauber e.V. am 30.10.2015 in Freudenberg

 

Neben den, bei Veranstaltungen dieser Art üblichen, Regularien, war die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Main-Tauber am Freitagabend in der Turnhalle in Freudenberg vor allem von Grußworten, sowie einer Verabschiedung und einer Ehrung geprägt.

Nach der musikalischen Eröffnung durch den Kreisspielmannszug unter der Leitung von Michael Kronhofmann freute sich Vorsitzender Peter Achatz über die Anwesenheit von immerhin 93 der 95 Delegierten. In seinem Bericht malte Achatz das Szenario fehlenden Nachwuchses an die Wand und machte dafür nicht nur den demografischen, sondern auch den Wertewandel in der Gesellschaft verantwortlich. Schon heute sei es schwierig, junge Menschen dafür zu gewinnen, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Achatz stellte das vom Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes vor einem Jahr beschlossene Strategiepapier "Freiwillig stark!" zur "Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg" vor und rief dazu auf, dieses auszuwerten und wo möglich umzusetzen. "Eine hauptamtliche Feuerwehr wird sich wohl keine Kommune leisten wollen und können", zeigte sich der Vorsitzende überzeugt. Deshalb sei es wichtig, die richtigen Wege einzuschlagen. Die Gemeinden seien sich ihrer Verantwortung schon bewusst, die eine oder andere Stellschraube könne und müsse aber noch nachjustiert werden.

Einen, wie es später von Landrat Frank hieß, "maßvollen Verlust" bilanzierte Kassenverwalter Peter Brünner. Ihm wurde einwandfreie Arbeit bescheinigt. Die leisten auch Kreisjugendfeuerwehrwart Jochen Herrschlein und sein Team, wie aus dessen Bericht hervorging. Dennoch konnte nicht verhindert werden, dass die Zahl der Mitglieder im Jahr 2012 erstmals unter 1000 absank und Ende vergangenen Jahres bei 971 lag. Unter anderem durch die Gründung von Kindergruppen - inzwischen gibt es vier im Kreis - will man bei der Nachwuchsgewinnung noch früher ansetzen.

Im Berichtszeitraum "in Dienst gestellt" wie Herrschlein sagte, wurde ein Maskottchen. Das Känguru erhielt den Namen "Eddi" und hatte auch in Freudenberg einen Auftritt.

Nach Kreisstabsführer Michael Kronhofmann stellte sich mit Kilian Popp "ein Neuer für die Alten", sprich der neue Kreisobmann für die Altersabteilungen vor.

Landrat Reinhard Frank nahm dann die Entlastung des Führungsgremiums des Kreisfeuerwehrverbandes vor, die einstimmig erfolgte. Ebenso einmütig wurden die Haushaltspläne bis 2017 genehmigt.

Eine große Mehrheit im Saal sprach sich in einem ersten Stimmungsbild nach entsprechenden Erläuterungen von Peter Achatz dafür aus, dass auch im Kreisfeuerwehrverband Main-Tauber eine sogenannte Kameradschaftshilfe eingerichtet werden solle, die mit Unterstützung einspringt, bis die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nach entsprechenden Ereignissen greift.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Verabschiedung des langjährigen Altersobmannes und vormaligen Kreisbrandmeisters Willy Schäffner durch Achatz und den Landesobmann für die Altersabteilungen Helmut Trautwein. Dieser würdigte Schäffner als "Motor der Altersabteilungen", die er mit fürsorglicher Führung und großer beruflicher wie menschlicher Erfahrung zu einer homogenen Einheit geformt habe. Schäffners Nachfolger Kilian Popp bot Trautwein eine gute Zusammenarbeit an.

"Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr. Und doch ist einmal Schluss", blickte Schäffner auf rund 67 Jahre aktiven Dienst zurück. Es sei eine schöne, manchmal auch anstrengende Arbeit gewesen und er sei beruhigt, einen guten Nachfolger gefunden zu haben. "Vergesst mir die Alterskameraden nicht", appellierte Schäffner, dem die Versammlung mit stehendem Applaus für sein Engagement dankte.

Zum Abschluss zeichnete Peter Achatz noch Paul Dezonsk, Kommandant der Feuerwehr-Abteilung Igersheim, mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze für seine Verdienste im Feuerwehrwesen aus.

Maskottchen hat einen Namen bekommen

Nach dem Erfolgreichen Start der Werbekampagne für die Jugendfeuerwehren des Main-Tauber-Kreises im April 2013, suchte man für das Maskottchen einen Namen. Bei zahlreichen Veranstaltungen der Feuerwehren des Main-Tauber-Kreises wurde das Jugendfeuerwehr-Känguru im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt, dabei bat es immer wieder darum, ihm einen Namen zu geben. Auch in der Zeitschrift Brandmelder bestand die Möglichkeit an einem Namenswettbewerb teilzunehmen. Nach dem nun die Einsendungsfrist für die Namensvorschläge am Ende des Jahres ablief traf sich ein Komitee aus Kreisfeuerwehrverband und Jugendfeuerwehr und wertete die Vorschläge aus. Das Maskottchen hat nun einen Namen, Eddi.

Werbemaßnahme KFV erhält 1. Preis

Marketingpreis Mainfranken 2013Eine Delegation der Feuerwehren des Main-Tauber-Kreises durfte am 25.11.2013 bei der Verleihung des Marketingpreises Mainfranken 2013 dabei sein. Angeführt von unserem Ersten Landesbeamten Herrn Dr. Derpa sowie einer Abordnung unserer Werbeagentur „for.um“ mit Frau Petra Jouaux an der Spitze durften wir einer hochkarätigen Veranstaltung beiwohnen. Neben dem Studentenpreis wurden die Gewinner der ersten 3 Plätze bekannt gegeben. Unsere Werbemaßnahme „Feuerwehr mit Nachwuchssorgen“ war bei 30 Bewerbern unter den  Erstplatzierten.  Nach den Präsentationen und weiterer höchst Spannenden Programmpunkte war es dann soweit.  Die Preise wurden bekannt und wir durften uns zusammen mit der Werbespezialistin von „for.um“ Frau Jouaux über den 1. Preis freuen.

Herzlichen Glückwunsch! Info-Link: www.marketingclub-mainfranken.de

Für mich ist das nicht nur ein erster Preis in Sachen Nachwuchswerbung für unsere Feuerwehren, es ist auch Zeichen dafür, auf dem richtigen Weg zu sein.  Ein weiteres Zeichen ist es, dass wir auf das richtige Werbeteam gesetzt haben, und es ist auch Ansporn in diesem Sinne weiterzuarbeiten.

Ich danke allen, die dabei waren diese Werbemaßnahme auf den Weg zu bringen, allen die bei der Preisverleihung dabei waren.

Insbesondere aber bedanke ich mich bei Frau Petra Jouaux, ihr gebührt größter Dank, Sie hat die Werbung auf den Punkt gebracht, hat mit ihrem Team sich um den Marketingpreis beworben und wir durften dabei sein beim abzuräumen des „Ersten Preises“.

Dank gilt aber auch unserem sehr verehrten Herrn Landrat Frank, der diese Werbung angestoßen hat, und auch heute noch begleitet  und finanziell unterstützt. Dank sage ich auch unserem Herrn Dr. Derpa, der seit langem treuer Weggefährte der Nachwuchswerbung für unsere Jugendfeuerwehren im Main-Tauber-Kreis ist. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Erfolge für unsere Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis.

Hans-Peter Achatz, 1. Vorsitzender

Montag, 25. Juli 2016

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